Angst im Wasser

Etwa jeder zehnte Athlet oder jede Athletin im Schwimmkanal leidet unter Aquaphobie – einer tiefsitzenden Angst vor dem Wasser, die den Schwimmstil und die Leistungsfähigkeit stark beeinträchtigt.

Folgende Symptome deuten darauf hin:

  1. Die Wasserlage ist schlecht, weil der Kopf zu hoch ist. Da eine latente Angst zu ertrinken besteht.
  2. Die Atmung ist unterbrochen, weil die Person Angst hat, die Luft ganz aus der Lunge herauszulassen. So gibt es einen Stau und der Schwimmer fühlt, dass er zu wenig Luft bekommt.
  3. Sobald der Kopf unter Wasser ist, kommt ein ruckartiger Reflex und der Kopf muss an die „Luft“ gebracht werden.
  4. Sobald die Person beginnt zu schwimmen, verliert sie die Fähigkeit, mit den Augen unter Wasser zu sehen. Obwohl die Augen offen sind, nimmt sie nichts wahr. Würde ich sie fragen, welche Farbe der Boden hat, könnte sie keine Antwort geben. Das bedeutet, diese Schwimmer befinden sich in ihrer eigenen Welt, abgeschnitten vom Umfeld, und können so keine Impulse vom Trainer aufnehmen.

  5. Ein weiteres Symptom ist, dass der Schwimmer, sobald er Wasser sieht, plötzlich kalt bekommt und zittert, die Atmung reduziert.

Es wäre unseriös, solchen Meschen irgendeine Schwimmtechnik beibringen zu wollen. Denn zuerst müssen sie das Vertrauen, die Freude, die Hingabe und die Lust zum Wasser wieder zurückgewinnen. Bis zum heutigen Tag hat Roy mit gezielten Übungen jede Person innerhalb von 30 Minuten zu einem halbwegs sicheren Schwimmer gemacht. Wir lösen sozusagen jedes Wassertrauma.

Hier gibt es kostenlose Lernvideos.